Sonntag, 9. Juli 2017

Autorenfreundebuch Lisa Grant



Wer bist Du?
Ich bin Lisa Grant. Das ist natürlich nur mein Pseudonym, unter dem ich in meiner Freizeit erotische Liebesromane veröffentliche ;-) Hauptberuflich bin ich in einem relativ konservativem Beruf tätig, weshalb ich das Schreiben davon auch strikt trenne.
 
Wenn ich gerade mal nicht arbeite oder schreibe, verbringe ich meine Zeit mit meinem Mann und meinen beiden Hunden in einem kleinen Dorf am Niederrhein.  

Welche ist Deine Lieblingsjahreszeit?
Eindeutig der Frühling. Ich mag es, wenn die Pflanzen langsam anfangen zu blühen und die Sonne wieder wärme schickt. Alles wird grün, beginnt zu leben und weckt auch meine Lebensgeister.

Welches Genre liest Du persönlich gerne und was ist Dein Lieblingsbuch?
Ich lese am liebsten alle Arten von Liebesromanen. Egal ob mit oder ohne Erotik, mit Fantasy- oder Thrilleranteilen. Hauptsache mit Liebe :-) Ab und an ist es auch mal was anderes, aber eher selten. 

Wenn Du eine literarische Figur sein könntest, wer wärst Du dann?
Es ist ein Kindheitstraum von mir, einmal als Atreju mit Fuchur dem Drachen über Fantasien zu fliegen. Als kleines Mädchen habe ich zu Weihnachten einen Plüschhund bekommen, der Fuchur sehr ähnlich sieht. Den besitze ich noch heute und ich warte immer noch darauf, dass er zu Leben erwacht. 

Hast Du ein Lieblingszitat oder Lebensmotto?
Nur wenn man wirklich daran glaubt, können Träume Wirklichkeit werden.  

Hast Du ein Vorbild oder Idol?
Es gibt einige Autoren, die ich wegen ihrer Art zu Schreiben bewundere. Als Vorbild oder Idol würde ich sie nicht bezeichnen, denn dann hätte ich zu viel Angst, sie kopieren zu wollen. 

Wie hast Du mit dem Schreiben begonnen und was war Dein erstes veröffentlichtes Buch?
Ich habe schon als kleines Kind gerne Geschichten erfunden und sie aufgeschrieben. Mit der Zeit hat sich das wieder verloren, aber immer, wenn ich emotional sehr belastet war, habe ich Tagebuch geführt. Das Schreiben hat mir dann geholfen, meine Gefühle auszudrücken und wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Erst mit meinem Debütroman "Letting Go" habe ich wieder richtig angefangen zu schreiben und mittlerweile ist es zu so etwas wie einer Sucht geworden. 




Woher bekommst Du die Ideen für Deine Geschichten?
Das kann ich so genau gar nicht beantworten. Sehr häufig passiert das kurz vor dem Einschlafen oder beim Auto fahren. Manchmal sind es aber auch andere Menschen die mich inspirieren oder Musik, die Bilder in mir weckt. 

Lässt Du Dich auch von Deinen Fans/Freunden bzw. (erlebten) Situationen inspirieren?
Ja, und das lässt sich, glaube ich, auch gar nicht verhindern. Manchmal sind es bewusst Erlebnisse, die mir Freunde und Leser erzählen, manchmal entstehen durch ihre Erzählungen aber auch neue Ideen.  

Hattest Du schon Schreibblockaden? Wie bist Du damit umgegangen?
Richtige Schreibblockaden würde ich es nicht nennen. Ich schreibe hauptsächlich abends und am Wochenende, und wenn ich viel Stress in meinem Job habe, kommt es schon mal vor, dass ich dann einfach zu müde und unkonzentriert bin, um dann noch zu schreiben. Ich kann mich dann nicht richtig in die Geschichte fallen lassen. Aber meist ist das nach ein paar Tagen vorbei und dann geht es mit doppelter Motivation weiter. 

Recherchierst Du vor dem Schreiben, wenn ja wie zum Beispiel?
Ja, grobe Themen recherchiere ich, bevor ich anfange zu plotten, die Feinheiten während des Schreibprozesses. Dank des Internets kann man heute ja, Gott sei Dank, alles recht einfach in Erfahrung bringen. Und in den Punkten, wo allgemeine Berichte oder Bilder nicht ausreichen, versuche ich, mit Menschen in Kontakt zu kommen, die mir von ihren persönlichen Erfahrungen berichten. 

Bist Du mittlerweile „Fulltime-Autorin“ oder hast Du noch einen Hauptberuf?
Das Schreiben ist meine Leidenschaft, der Hauptberuf finanziert mir mein Leben. Manchmal wäre es schon schön, wenn ich mehr Zeit zum Schreiben hätte. Gleichzeitig hätte ich aber auch Angst, dass wenn ich vom Schreiben allein Leben müsste, die Leichtigkeit verschwindet und der Erfolgsdruck meine Kreativität behindern würde. Ich denke, so wie es ist, ist es schon in Ordnung. 

Hast Du einen speziellen Ort oder Lieblingsort zum schreiben?
Platzbedingt schreibe ich meist an meinem Schreibtisch im Wohnzimmer. Aber im Urlaub kann ich mich genauso im Wohnwagen auf die Bank setzen und dort schreiben. Solange ich einigermaßen Ruhe habe, funktioniert alles. 



Hast Du aus all Deinen Geschichten einen Lieblingscharakter, wenn ja wen?

Während ich „Letting Go“ schrieb, ist mir Marlene, die ja dort eher eine Nebenrolle hatte, so sehr ans Herz gewachsen, dass ich das Bedürfnis hatte, auch ihre Geschichte („Holding Tight“) aufzuschreiben. Ob sie deshalb mein Lieblingscharakter ist? Nein, eigentlich mag ich alle meine Figuren, auch die, die in den Büchern nicht unbedingt so gut weggekommen sind. Sie alle haben ja ihren Sinn und ohne sie, wären die Geschichten nicht so, wie sie sind. 





Was bedeuten Dir Deine Fans/Leser? Hast Du manchmal Angst sie zu enttäuschen?
Bei „Letting Go“ war das ja noch kein Thema, da es mein Debüt war. Bei „Holding Tight“ hatte ich schon ab und an meine Bedenken. Ich wusste ja, dass einige von der ersten Geschichte sehr begeistert waren und dementsprechend auch mit einer gewissen Erwartungshaltung an das nächste Buch gehen würden. Ich habe aber immer versucht, diese Gedanken beiseite zu schieben, weil es mich sonst zu sehr blockiert hätte. Erst als das Manuskript dann an die ersten Testleser ging, die zum Großteil auch „Letting Go“ gelesen hatten, erwachte die Angst aufs Neue. Gott sei Dank hat sich die Angst als unbegründet herausgestellt und ihr Feedback hat mich etwas beruhigen können. Dennoch war ich mega nervös, als der Veröffentlichungstag näher kam.  

Deine Fans warten immer auf Nachschub, planst oder schreibst Du bereits an etwas Neuem?

Ja, ich schreibe bereits an etwas Neuem. Leider habe ich gerade in meinem Job wieder eine stressige Phase, so dass ich nicht ganz so schnell voran komme, wie ich es mir eigentlich erhofft hatte. Aber es wird ein eigenständiger Roman sein und ich hoffe, im Frühjahr 2017 veröffentlichen zu können.  

Im Frühjahr 2017 erschien der neuste Roman "Color in my Darkness" von Lisa Grant
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Bildnachweis:
Lisa Grant
Lisa Grants Facebookseite
L.C.'s Bookshelf

1 Kommentar:

  1. Schönes Interview! Deine Seite ist toll geworden ❤ Übrigens ist mein Liebling aus "Holding Tight" Alec❤ Ich liebe ihn einfach o.o

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